Coronavirus jetzt auch bei Hund oder Katze? Tierärzte können Halter aktuell beruhigen!

Eine neue Ära in der Tierrehabilitation

Können sich auch Haustiere mit dem neuen Coronavirus (COVID-19) anstecken? Oder ihn gar übertragen? Viele Tierhalter sind beunruhigt, seit die Nachricht von einem Hund aus Hongkong um die Welt geht, der von den chinesischen Behörden mehrfach positiv getestet wurde. Derzeit können Tierärzte aber beruhigen: Der Hund aus China ist weiterhin gesund und zeigt keine Krankheitszeichen. Es gibt bisher keine Beweise oder auch Anzeichen dafür, dass Haustiere eine Infektionsquelle für COVID-19 sind oder wie der Mensch daran erkranken könnte.

Das Schicksal des kleinen Spitz aus Hongkong lässt derzeit die Telefone bei Tierärzten nicht stillstehen. Müssen Vorsichtsmaßnahmen auch für Hund und Katze getroffen werden? Können sie erkranken? Oder übertragen? Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) sagt hierzu aktuell: „Es gibt keinen Nachweis, dass Hunde eine Rolle beim Verbreiten der Krankheit spielen oder krank werden.“

Keinen Nachweis, dass Hunde eine Rolle beim Verbreiten der Krankheit spielen

Menschen können ebenfalls infiziert sein ohne zu erkranken, aber übertragen. Es ist deshalb zu früh, um eine verbindliche Aussage zu treffen, was das Schicksal des kleinen Spitz generell für die Hundepopulation bedeutet. Der Hund wird die kommenden 14 Tage intensiv medizinisch überwacht und weiteren Tests unterzogen, heißt es aus China. Tierhalter sollten daher nicht über die Maßen besorgt sein und unter keinen Umständen in Panik verfallen – und ihr Tier in Tierheimen abgeben oder gar aussetzen.

Auch im Umgang mit Tieren gilt deshalb als wichtigste Empfehlung eine gute Hygienepraxis:

  1. Hände waschen vor und nach jedem Kontakt mit Tieren, deren Futter oder Spielzeug
  2. Tiere nicht küssen
  3. Sauberkeit und Hygiene im Haushalt
  4. Insbesondere kranke Menschen sollten den Kontakt mit Tieren auf ein Minimum reduzieren oder vermeiden
    Grundsätzlich gilt: Sollte ein Tier irgendwelche Anzeichen einer Krankheit zeigen, ist der Rat einer Tierärztin oder eines Tierarztes einzuholen.

Quellen:

Scott Weese, Epidemiologe am Ontario Veterinary College der University of Guelph, Canada
Empfehlungen von AFCD (Agriculture, Fishery and Conservation Departement)

Über AniCura

AniCura ist eine auf die tierärztliche Versorgung von Haustieren spezialisierte Familie namhafter Tierkliniken und Tierarztpraxen. Aus der Idee heraus geboren, dass die gemeinsame Nutzung von Ressourcen Möglichkeiten für eine bessere tierärztliche Versorgung schafft, wurde das Unternehmen 2011 als erster Zusammenschluss von Haustierkliniken in Skandinavien gegründet. Heute ist AniCura ein Vorbild innerhalb der spezialisierten Veterinärmedizin und ein geschätzter Partner für Haustierbesitzer und überweisende Tierärzte in ganz Europa.

AniCura bietet ein breites Spektrum an qualitativ hochwertigen medizinischen Dienstleistungen. Diese umfassen sowohl Prävention und Grundversorgung als auch moderne Diagnostik, innere Medizin, Chirurgie, Orthopädie und die Intensivbetreuung von Patienten. Zahlreiche Einrichtungen offerieren außerdem Reha-Maßnahmen, Physiotherapie, Ernährungsberatung, ausgewählte Tiernahrung und Pflegeprodukte.

AniCura bietet an 300 Standorten in Europa eine moderne, qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung für Haustiere. Durch gute Erreichbarkeit und hohe Patientensicherheit fühlen sich Tierbesitzer bei AniCura in guten Händen. 6.000 engagierte Mitarbeiter behandeln jedes Jahr drei Millionen Haustierpatienten, die vielfach in vertrauensvoller Weise überwiesen werden. Darüber hinaus übernimmt AniCura eine wichtige Funktion als Ausbildungsstätte.

Seit 2018 ist AniCura Teil von Mars Veterinary Health, einem familiengeführten Unternehmen, das auf die tierärztliche Versorgung spezialisiert ist.

Erfahren Sie mehr darüber, wie AniCura daran arbeitet, die tierärztliche Versorgung von morgen zu gestalten und besuchen Sie unsere Website unter www.anicura.de.

 

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