Praxis

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Ehrendoktorwürde für Prof. Martin Kramer

Die Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń, Polen, hat Prof. Martin Kramer, Leiter der Klinik für Kleintiere (Chirurgie) am Fachbereich Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen, JLU-Vizepräsident und Präsident der DVG, die Ehrendoktorwürde verliehen.

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BTK informiert über die verbindlichen Voraussetzungen zum Impfstart

(BTK/Berlin) – Aufgrund einer Gesetzesänderung im Dezember ist es Tierärzt:innen ab sofort möglich, Menschen gegen COVID-19 zu impfen. Voraussetzung ist die Teilnahme an einer ärztlichen Schulung, deren Inhalt fünf Stunden Theorie sowie zwei Stunden „Praktikum“ in ei-nem Impfzentrum oder einer ähnlichen Einrichtung umfasst. Der theoretische Teil, basierend auf einem Curriculum, das von der Bundestierärztekammer in Zusammenarbeit mit der Bun-desärztekammer entwickelt wurde, kann ab dem 12.01.2022 per E-Learning absolviert wer-den.

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Neu – medizinische Hotline von Zoetis

In der täglichen Praxis stellen sich immer wieder Fragen: welche Therapie ist für Patienten mit Begleiterkrankungen die Richtige, ab welchem Alter darf ich bestimmte Medikamente einsetzen und wie sieht es mit der Verträglichkeit bei paralleler Gabe mehrerer Präparate aus? Gut ist es, wenn man diese Fragen kurz im Team besprechen kann oder weiß, wo man sich die Antwort notiert hat. Jetzt gibt es noch eine weitere Option, die Antworten auf Ihre Fragen liefert: die medizinische Hotline von Zoetis.

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Strahlentherapie bei chronischen Schmerzen - Eine Chance für Pferd und Kleintier

Dr. et MVDr. Alena Soukup und Sophie Burde

Equinox Healthcare

Eine immer bessere tiermedizinische Versorgung unserer Klein- und Großtiere führt nicht nur zu einer erfreulichen Steigerung des durchschnittlichen Lebensalters, sondern damit verbunden auch zu vermehrtem Auftreten degenerativer Erkrankungen. Osteoarthritis (OA), veraltet Arthrose genannt, zählt damit nicht nur beim Menschen zu den häufigsten Erkrankungen der westlichen Welt. Sie stellt auch bei unseren Haustieren eine regelmäßige Diagnose dar. In der Hundepopulation in England wird jährlich bei etwa 200.000 Tieren eine OA neu diagnostiziert.1 Bei Pferden liegt die Prävalenz bei Tieren im Alter über 15 Jahren bei etwa 50 %2, im Alter über 30 Jahren sogar bei 80 %-90 %.3 Osteoarthritis ist eine chronisch-degenerative Gelenkerkrankung, bei der unter Schmerzen und Funktionseinschränkungen, Knorpelgewebe abgebaut wird und neue Knochenzubildungen entstehen. Die Behandlung dieser komplexen Erkrankung stellt Tierärztinnen und Tierärzte oft vor eine Herausforderung.

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Ernährung bei Senioren – weil jedes Tier besonders is(s)t

Catharina Lücking

Tierärztin und Scientific Trainer Royal Canin

Es ist ein großes Glück und viel Verantwortung zugleich: Dank medizinischem Fortschritt und hoch entwickelter diätetischer Expertise werden unsere Haustiere immer älter. Gleichzeitig weisen unsere treuen vierbeinigen Wegbegleiter mit zunehmendem Alter jedoch häufig auch multiple Krankheitsgeschehen auf. In einer Umfrage (2013) unter Tierarztpraxen in Frankreich und England stellte ROYAL CANIN®fest: Rund ein Viertel aller Patienten leiden an mehr als einer Erkrankung. Zudem gesellen sich oftmals gesundheitliche Risikofaktoren hinzu. Schließlich zeigt sich oft, dass es nicht nur Vorteile hat, dass „Liebe durch den Magen geht“: Rund die Hälfte aller Haustiere sind, auch in Deutschland, übergewichtig.

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Der geriatrische Patient in der Augensprechstunde

Dr. Konstanze Baier-Heimstädt

Oberärztin der Ophthalmologischen Abteilung, Tierklinik Oberhaching

Neben den akuten, oft traumatisch bedingten Krankheitsfällen, die uns Augenspezialisten1 in der Sprechstunde vorgestellt werden, stellen die älteren Patienten einen weiteren bedeutenden Anteil des Patientenpools dar. Der Grund hierfür ist häufig der Eindruck der Besitzer, dass der Hund nach deren Aussagen nicht mehr gut sieht, dass sich die Augen farblich verändert haben oder die Tierhalter einen grauen Star als Ursache vermuten. Manche Befunde werden aber auch zufällig erhoben, wenn der Patient aufgrund eines ganz anderen Problems beim Haustierarzt vorstellig wird, wie beispielsweise das schon lange bestehende „Gerstenkorn“ am Lid. Dieser Artikel soll den in der Allgemeinpraxis tätigen Kollegen als Stütze bei der Untersuchung und Behandlung unserer älteren Patienten sowie bei der Beratung der Tierhalter dienen und beleuchtet daher einige ausgewählte Krankheitsbilder, die beim geriatrischen Patienten häufiger diagnostiziert werden.

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Der geriatrische Patient - oder wie bringe ich es meinem Tierhalter bei?!

Vanessa Vergenz

Tierärztin, Kleintierpraxis Dr. Hesse, Staufenberg

Es ist Montagmorgen und im Wartezimmer sitzt ein älteres Ehepaar mit seinem 14-jährigen Dackel. Eigentlich haben sie nur einen Termin zum Impfen in unserer Praxis ausgemacht, so wie sie es eben jedes Jahr aufs Neue tun. Doch schon beim Betreten der Praxis fällt uns auf, dass der Dackel mit seinen Hinterbeinen schwerfällig durch die Tür kommt. Mit leicht getrübtem Blick sitzt er nun vor seinen Leuten und ab und an hört man ein Husten von ihm. Daraufhin angesprochen, ob denn die Tierärztin bei der Voruntersuchung zur Impfung näher auf diese Symptome eingehen sollte, schauen die Dackelbesitzer etwas verwirrt drein. Ihnen scheint gar nicht klar zu sein, dass ihr Tier überhaupt irgendein Problem haben könnte.

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ESCCAP-Empfehlungen: Encephalitozoon cuniculi - Enzephalitozoonose beim Kaninchen

Prof. Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna,
Direktor des Instituts für Parasitologie und Tropen-veterinärmedizin der tierärztlichen Fakultät der FU Berlin

Dr. Freya Fuchs, Tiermedizinerin und wissenschaftliche Redakteurin bei der vetproduction GmbH

Die Enzephalitozoonose ist eine Erkrankung, die durch den Parasiten Encephalitozoon cuniculihervorgerufen wird.

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Datenschutz in der Tierarztpraxis – ein alltägliches Problem

Andreas Ackenheil

Seit der Datenschutzgrundverordnung sind die Themen „Datenschutz“ und „Datensicherheit“ wieder in aller Munde. Allzu leicht sind persönliche Daten und Informationen über eine Person ermittelbar. Während sich früher Softwarespezialisten in Agentenmanier in Datenbanken „hacken“ mussten, um an die Informationen zu gelangen, ist heutzutage im Zeitalter von „Payback-Karten“ und sozialen Netzwerken wie „Facebook“ oder „Instagram“ die Datenermittlung „kinderleicht“.

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Vergiftungen beim Kleintier

Dr. Julia-Rebecca Llewellyn, Fachtierärztin für Innere Medizin der Kleintiere,
Oberärztin Innere Medizin der Tierklinik Ismaning

In der tierärztlichen Praxis begegnen uns regelmäßig Fälle mit Vergiftungen. Da die Aufnahme auf vielfältige Weise geschehen kann, vom versehentlichen Fallenlassen einer humanen Arznei, dem Fressen eines Giftköders oder durch Auftragen einer Hundearznei auf Katzen, ist nicht immer sofort klar, dass es sich bei den gezeigten Symptomen um eine Vergiftung handelt.

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Tierärztlicher Notfalldienst

Andreas Ackenheil

Immer dann, wenn ein Notfall bei Hund, Katze, Maus etc. vorliegt, ist der Halter am wenigsten darauf vorbereitet. Die Angst um das geliebte Familienmitglied erfordert dringende Hilfe durch einen Tierarzt. Einen Notfall während der Tageszeit kann der Tierhalter noch bewältigen, es findet sich schnell ein helfender Tierarzt oder die Tierarztpraxis des Vertrauens hat geöffnet. Was aber, wenn der Notfall während der Nachtzeit oder an Wochenenden bzw. Feiertagen eintritt? Hier hilft der tierärztliche Notdienst.

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Tierkrankenversicherung als Erfolgsfaktor für Tierarztpraxen?

Trotz immer besserer Diagnose- und Therapiemöglichkeiten von Tierarzt-praxen zeigen Statistiken: Was die Vergütung von tierärztlichen Leistungen angeht, ist Deutschland im europäischen Vergleich weiterhin ein Billigland. Mit der GOT-Änderung von 2020 wurde hier ein erster Schritt getan. Doch die höheren Preise müssen auch von den Tierhaltern bewältigt werden können, was häufig ein Problem darstellt. Ein Blick in andere Länder zeigt: Eine höhere Akzeptanz von Tierkrankenversicherungen kann dieses Problem lösen.

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Tumorbehandlung mit dendritischen Zellen

In der Humanmedizin ist die dendritische Zelltherapie zur Behandlung von Tumorerkrankungen schon länger bekannt. Seit 20 Jahren wird sie nun auch beim Pferd und seit 15 Jahren beim Hund und bei der Katze in der Tiermedizin eingesetzt.

 

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Der Tierarzt in Corona-Zeiten

Das Coronavirus hat von vielen Tierärzte nicht nur eine Umstellung der Praxisorganisation gefordert. Wie wirkt sich die Pandemie auf die Tierarztpraxen aus? Wir haben mit Dr. Monika Schillmeier von der Firma Vetoquinol gesprochen, die in diesem Zusammenhang eine Umfrage bei Veterinärmedizinern und Tiermedizinischen Fachangestellten in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt haben.

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Manuka-Honig als Alternative zu Antibiotika

Manuka-Honig wird in Neuseeland aus dem Nektar der Südseemyrte gewonnen. Der sogenannte »Manuka-Effekt« beruht auf einer Eigenschaft des Aldehyds Methylglyoxal (MGO). Dieses entsteht als Stoffwechselprodukt beim Umwandeln von Zucker in Alkohol im Darm der Honigbiene.

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Radiofrequenzbehandlung

Diese Modalität von Elektrotherapie, auch CRET (Capacitive Resistiv Electric Transfer) oder TECAR genannt, hat sich in der Tiermedizin als erfolgreich erwiesen. Es handelt sich um eine elektrische Strömung in einer fixen Frequenz von 448 kHz, die in einem geschlossenen Kreislauf durch das Gewebe fließt und verschiedene physiologische Effekte auslöst.

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