Fachartikel

Die Kolik beim Pferd stellt einen der häufigsten Notfälle in der Pferdemedizin dar. Unter dem Begriff „Kolik“ sind sämtliche, meist abdominale Schmerzzustände beim Pferd zusammengefasst und er beschreibt im engeren Sinn keine Erkrankung selbst, sondern einen Symptomkomplex mit schmerzhaften Ursachen. Neben den häufigsten Ursachen durch Erkrankungen des Verdauungsapparates, auf welche sich dieser Artikel bezieht, kann eine Kolik durch Erkrankungen jedes Organsystems ausgelöst werden.  

Die Erkrankung ist so alt wie wir Säugetiere, beim Menschen wird sie als Volkskrankheit bezeichnet und auch unter unseren Patienten trifft sie im Laufe ihres Lebens fast 80 % aller Individuen. Trotzdem fühlen wir uns oft eingeschränkt in den Handlungsmöglichkeiten gegenüber einer Erkrankung, die nicht kurativ behandelt werden kann. Dabei können wir bei chronischen Schmerz-patienten wahnsinnig viel erreichen. Nicht selten berichten Besitzer, dass sich der gesamte Alltag und die Beziehung zwischen Tier und Halter nach einem erfolgreichen Therapiestart völlig geändert haben. Dieser Artikel soll das „Schema F“ aufbrechen und uns mulitmodale, individuell anpassbare Therapiekonzepte an die Hand geben.

In der Humanmedizin ist die dendritische Zelltherapie zur Behandlung von Tumorerkrankungen schon länger bekannt. Seit 20 Jahren wird sie nun auch beim Pferd und seit 15 Jahren beim Hund und bei der Katze in der Tiermedizin eingesetzt.

 

Das Coronavirus hat von vielen Tierärzte nicht nur eine Umstellung der Praxisorganisation gefordert. Wie wirkt sich die Pandemie auf die Tierarztpraxen aus? Wir haben mit Dr. Monika Schillmeier von der Firma Vetoquinol gesprochen, die in diesem Zusammenhang eine Umfrage bei Veterinärmedizinern und Tiermedizinischen Fachangestellten in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt haben.

Eine Pferdeweide bietet den Pferden nicht nur die Möglichkeit der Bewegung, sondern dient auch der Ernährung. Um die Weide möglichst effektiv zu nutzen, sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen.

Die Erstbeschreibung der Felinen Infektiösen Peritonitis (FIP) stammt bereits aus dem Jahre 1942. Erst nach knapp acht Jahrzehnten zeichnet sich nunmehr ein belastbarer Therapieansatz ab.

Die generalisierte Demodikose der Hunde war lange Zeit als eine hartnäckige und bisweilen tödlich verlaufende Hauterkrankung gefürchtet, da kaum effektive Therapeutika verfügbar waren.

Dieser Artikel befasst sich mit dem klinisch-neurologischen Erscheinungsbild und der Rehabilitation von Patienten mit einer Erkrankung im Bereich der Cauda equina. Wir möchten das Verständnis für die Komplexität dieser Lokalisation fördern und die Methoden der modernen Rehabilitationsmöglichkeiten aufzeigen.

Manuka-Honig wird in Neuseeland aus dem Nektar der Südseemyrte gewonnen. Der sogenannte »Manuka-Effekt« beruht auf einer Eigenschaft des Aldehyds Methylglyoxal (MGO). Dieses entsteht als Stoffwechselprodukt beim Umwandeln von Zucker in Alkohol im Darm der Honigbiene.

Verpackungen von Hunde- und Katzennahrung enthalten viele Informationen zum Produkt, in Wort und Bild. Welche davon wichtig zur Beurteilung sind und wie man sie richtig liest, erläutert der nachfolgende Artikel.

Diese Modalität von Elektrotherapie, auch CRET (Capacitive Resistiv Electric Transfer) oder TECAR genannt, hat sich in der Tiermedizin als erfolgreich erwiesen. Es handelt sich um eine elektrische Strömung in einer fixen Frequenz von 448 kHz, die in einem geschlossenen Kreislauf durch das Gewebe fließt und verschiedene physiologische Effekte auslöst.